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Bellingham

Die letzte Woche ist mal wieder einen Blog wert, da wir 4 Heritage Landing (HL) Mädels mit unserem Männlein (Rudi) nach Seattle geflogen sind und viel Spaß zusammen hatten. Eine Freundin von Astrid (Astrid ist gerade aus Deutschland zu Besuch bei uns), ist letztes Jahr in die Nähe von Seattle gezogen und die haben wir jetzt einfach mal besucht.

Das Ganze ging allerdings am letztem Donnerstag etwas holperig los, da am Tag zuvor über Atlanta schwere Gewitter gezogen waren und sie den Flughafen immer mal wieder schließen mussten. Somit waren die Piloten und die Crews teilweise nicht da, wo sie sein sollten. Der Flug in Chattanooga ging noch pünktlich los, aber wir strandeten dann in Atlanta. Nach 3x das Gate wechseln und insgesamt 4,5 Stunden Verspätung hatten wir dann aber doch endlich irgendwann einen Flieger und es konnte losgehen.

Als ersten Anlaufpunkt hatten wir über airbnb ein Haus für 3 Nächte in Bellingham gemietet. Der Ort liegt ca. 2 Stunden Fahrt nördlich von Seattle kurz vor der kanadischen Grenze. Als wir aufgrund der ganzen Verspätung am Flughafen spät Abends endlich irgendwann ankamen, erwartete uns ein etwas abgewracktes kleines Häuschen mit einem etwas merkwürdigen Geruch, den wir auch während unseres gesammten Aufenthaltes dort nicht mehr losgeworden sind. Das war leider etwas entäuschend, da auch die Sauberkeit zu Wünschen übrig ließ. Wir waren aber alle 5 so müde, dass wir uns entschieden haben, erstmal eine Nacht drüber zu schlafen und am nächsten Morgen zu entscheiden, ob wir ins Hotel ziehen oder bleiben. Gesagt getan und am nächsten Morgen sah auch alles nicht mehr soooo schlimm aus.

Nach einem ausgiebigen Frühstück bei Astrids Freundin Karin, haben wir dann das Örtchen und die Umgebung erkundet. Anschließend sind wir auf die kleine Insel "Lummi Island" gefahren. Um dort hin zu kommen, mussten wir auf so eine kleine Autofähre und sind erstmal zum Fotos machen aus dem Auto. Das ging so lange gut, bis uns dann eine Welle erwischte, die über die gesamte Fähre spritzte. Spätestens hier realisierten wir, dass es doch irgendwie recht stürmisch war und sind wieder ins Auto geflüchtet. Die Insel war sehr ursprünglich und man konnte super Fotos machen, aber Leben könnte ich da niemals, so einsam war es. Die Rückfahrt mit der Fähre war dann übrigens sogar noch schaukeliger als die Hinfahrt und Barbara krallte sich bei mir am Arm fest mit dem festen Glauben, dass wir kentern. Hinterher wurde uns gesagt, dass es überhaubt nicht stürmisch war, es war lediglich ein bisschen windig. Dort oben im Nord-Osten der USA scheint das Wetter wirklich etwas rauher zu sein, als bei uns hier im sonnigen Tennessee.

Am nächsten Tag machten wir uns dann auf den Weg nach Vancouver. Schon nach 30 min. Fahrt hatten wir die kanadische Grenze erreicht und sind eingereist. Nach weiteren 30 min. standen wir mitten in Vancouver. Leider regnete es hier den ganzen Tag, so dass wir nicht so viel machen konnten, aber für einen Besuch in Downtown und den Kauf von 2 Starbucks Tassen hat es noch gereicht. Vancouver ist trotz all dem Regen  eine tolle, sehr maritime Stadt, wo sich ein nochmaliger Besuch lohnen würde, beim nächsten Mal aber definitiv nur im Sommer. 

Dann hieß es schon wieder zusammenpacken und auf nach Seattle. Wir haben die Küstenstrasse gewählt und das war auch super schön, da es an dem Tag mal nicht geregnet hat und sogar die Sonne rauskam. Auf halber Strecke gab es die größten Tulpen- und Osterglocken-Felder der gesamten USA, da sich vor einigen Jahren hier mal ein Holländer niedergelassen hatte und eine Tulpen Farm aufgemacht hatte. 

So kamen wir Nachmittags in Seattle an und da das Wetter noch so schön war, sind wir gleich zu einem Aussichtspunkt gefahren, wo man die Skyline von Seattle bewundern und fotografieren konnte.

So morgen geht es weiter, da Martin arbeiten muss habe ich viel Zeit euch auch von dem Rest der kleinen Reise zu berichten.

 

14.4.17 23:52


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Domino

Gestern Abend waren wir bei Martins Chef zum Domino spielen eingeladen. Ich hatte mich mit Diana (seiner Frau) schon vor längerer Zeit auf einer Party zum spielen verabredet und nach einigen Terminproblemen waren es dann gestern Abend endlich so weit.

Wir waren zu 20 Uhr zu einem "kleinen" Abendbrot in deren Haus eingeladen, welches ca. 10min zu Fuss von unserem Häuschen entfernt liegt. Man muss nur eben durch die Hecke in das Nachbarwohngebiet schlüpfen.

Wie sich dann herausstellte, war außer uns auch noch ein anderes, eigentlich in Gifhorn lebendes und derzeit genau wie wir für 3 Jahre in den USA lebendes mexikanisches Pärchen mit ihren beiden Söhnen eingeladen. Auf diese Weise entstand schon bei der Begrüßung ein tolles Sprachengewirr und es versprach schon nach wenigen Minuten ein toller internationaler Abend mit netten und sehr weltoffenen Menschen zu werden.

Zwei Dinge möchte ich an dieser Stelle einmal kurz hervorheben: Erstens bin ich inzwischen richtig stolz auf mich selber, weil ich früher vor solchen Treffen immer noch nervös gewesen wäre, ob mein Englisch für die Konversation ausreicht. Das ist inzwischen längst verflogen und ich weiß, dass ich bei den üblichen Tischgesprächen und beim Spielen gut mithalten kann.

Zweitens faszinieren mich immer wieder die Kinder. Gestern Abend waren insgesamt 6 Kiddies vorhanden (4 von Diana und 2 von Angelica) und alle konnten 3 Sprachen fließend sprechen und verstehen und haben je nach persönlicher Vorliebe und Thema die Sprachen im Gespräch fließend gewechselt.

Aber zurück zu unserem Abend. Es gab zunächst als Vorspeise ein paar Nacho Chips (schwarz und mit Meersalz gewürzt) mit Tomaten Salsa, danach Kesadias mit Tomaten und anschließend eine mexikanische traditionelle Maissuppe. Alles hat super geschmeckt und beim Essen haben wir nebenbei noch eine Menge über die mexikanische Küche lernen dürfen.

Nach dem Essen haben wir Erwachsenen dann angefangen Domino zu spielen und zwar nicht das kubanische oder dominikanische Domino welches wir kennen, sondern eine Variante wie sie in Mexico gespielt wird und allgemein als "Mexican Train" bekannt ist. Auch wenn der Sinn des Spiels, nämlich alle seine Steine so schnell wie möglich los zu werden, gleich ist, so ist diese Variante des Spiels spannender da jeder für sich und gegen alle anderen spielt.

Einige Tequilla und viele Lacher später wurde uns dann gegen Mitternacht plötzlich bewusst, dass wir den Nachtisch völlig vergessen hatten. Also wurde kurzerhand Kaffee gekocht und es gab noch ein super leckeres Stückchen Flan für jeden.

Wer allerdings gedacht hatte, dass der Abend damit vorbei war, der irrte. Schließlich mussten noch 4 Runden gespielt werden, um festzustellen, wer denn nun wirklich der Champignon ist. Was soll ich sagen, eine Stunde und etliche Tequilla später stand ich als offizielle Gewinnerin des Abends fest und bekam viel Lob von allen Beteiligten.

Nach einem anschließenden allerallerletzten und finalen Spiel und einem letzten Glas haben wir uns dann auf jeden Fall um 2:30 Uhr satt, glücklich und leicht betrunken in einer lauen Frühlingsnacht auf den Heimweg gemacht, haben dem Zeitungsboten noch einen schönen guten Morgen gewünscht bevor wir dann gegen 3 Uhr (guten Morgen Deutschland, bei euch war es zu dem Zeitpunkt schon 9 Uhr) in unser Bett gefallen sind und heute erstmal ausschlafen mussten.

Nach dem Blog werden wir uns jetzt auf den Weg zum nächsten Spielwarenladen machen um ein Domino Spiel zu kaufen und anschließend bestimmt noch am Alkohol-Laden anhalten um eine Flasche Tequilla zu erstehen. Ob wir die allerdings heute noch anfangen, da bin ich mir sehr unsicher ...

 

 

1.4.17 20:07


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