Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 

Letztes Feedback
   15.06.16 13:22
    37° C? Das überlebe ich
   7.11.16 21:23
    nieopęcznienie


http://myblog.de/cmgoesamerica

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Asheville

Da Lea ja bald wieder zurück nach Deutschland geht, unsere Männer im Moment eh sehr viel arbeiten müssen und ein wichtiger Punkt auf unserer beiden "Must have seen"-Listen ein Besuch des kleinen Örtchens Asheville und des daneben befindlichen Schlosses Biltmore war, haben wir zwei uns überlegt, dass wir ja eigentlich auch alleine fahren könnten, bevor wir dieses Highlight gar nicht mehr zu sehen bekommen. Gesagt, getan...

Am Dienstag morgen hat Lea mich abgeholt und es ging auf die Reise. Bis nach Asheville sind es gut 4 Stunden Fahrt. Da wir keine Lust hatten über die Autobahn zu fahren, sind wir quer durch die Berge immer entlang der Smoky Mountains bis hinauf in die Blue Ridge Mountains gefahren. Da wir viel gequatscht haben und das Bergpanorama auch entsprechend war, hatten wir eine sehr schöne und entspannte Fahrt.

Gegen Mittag waren wir dann in Asheville und haben erstmal ein kleines Lunch zu uns genommen. Dann haben wir frisch gestärkt die Innenstadt unsicher gemacht. Es gab ganz viele kleine Lädchen und Geschäfte und auch ein paar historische Gebäude, die wir uns nebenbei auch noch angeguckt haben. Das Wetter war spitze. Wir hatten einen strahlend blauen Himmel und lauschige 25 Grad, obwohl die Stadt doch immerhin 650 m hoch liegt und es ja erst März ist. Abends waren wir dann noch lecker mexikanisch Essen und sind dann zurück zum Hotel, da wir ja am nächsten Morgen früh unsere Hauptattraktion des Ausflugs "Biltmore Castle" besichtigen wollten.

Zur Information: Das gesamte Grundstück von Biltmore Castle ist 32 Quadratkilometer groß und war zur damaligen Zeit der größte Privatbesitz in den USA. Das gesamte Anwesen ist heute immer noch in Privatbesitz der Familie Vanderbilt welche durch den Eisenbahnbau extrem reich geworden ist. Das Herrenhaus wurde 1888-1895 erbaut und hat eine Wohnfläche von ca. 16 000 Quadratmetern (250 Zimmer). Dazu gab es allerhand Annehmlichkeiten wie z.B. einen Innenpool, Kegelbahn, Fitnessraum, elektrisches Licht und fliessend Wasser, was für die damalige Zeit alles extrem modern und fortschrittlich war.

Wir waren schon begeistert und beeindruckt von dem Anwesen, als wir nach dem Eingangstor (55 Dollar Eintrittspreis) erstmal 5 km durch das Anwesen fahren mussten, bis wir auch nur in der Nähe des Schlosses waren. Das Schloss selber war sehr gut mit einem Audioguide (11 Dollar) auf eigene Faust zu besichtigen, wobei man nicht nur in die Schlafräume und Salons kam, sondern auch in den Küchenbereich und den Bedienstetenbereich. Herr Vanderbilt hat übrigens seine ganze Inneneinrichtung in Frankreich und England zusammengekauft und es hat uns trotz einiger Stilbrüche sehr gut gefallen. Am Ende haben wir uns noch die Gärten und die eigene Weinkellerei angesehen, wo man auch noch kostenlos die Weine testen konnte. Ich finde dieser Ausflug hat sich wirklich gelohnt und wir waren ganz froh, dass wir unsere Männer zu Hause gelassen hatten, da sie bestimmt nicht mit soviel Ruhe mit uns durch jeden Raum marschiert wären.

Zum Abschluss unseres Ausflugs haben wir dann noch einen Abstecher zu unserer Freundin Bea nach Greenville in South Carolina gemacht. Sie hatte extra für uns einen tollen Kuchen gebacken und anschließend sind wir dann auf die Piste gegangen, waren toll thailändisch essen und anschließend noch Cocktails trinken.

Am nächsten Morgen haben wir uns dann nach einem ausgiebigen Frühstück bei Bea auf die 5 Stunden Heimfahrt gemacht. Hierbei hatten wir noch ein tolles Erlebnis im kleinen Örtchen Blue Ridge, wo wir mehr zufällig auf "Das Kaffeehaus" gestossen sind. Der Name hat uns spontan angesprochen und nachdem wir uns mit Kaffee und Kuchen an einen Tisch gesetzt hatten, haben wir auch noch Michael, den deutschen Besitzer kennen gelernt. Michael hat sich dann sofort zu uns an den Tisch gesetzt und sehr nett von seinen Erlebnissen in Amerika bis hin zu diesem Kaffeehaus erzählt.

Im August werde ich übrigens auf jeden Fall versuchen Martin zu überzeugen, mit mir noch einmal in die selbe Richtung zu fahren. Kurz unterhalb von Asheville gibt es den Lake Lure. Was jetzt vermutlich keiner von euch wissen wird ist die Tatsache, dass hier ein Teil der Aussenaufnahmen, unter anderem die berühmte Hebefigur im Wasser zu dem Film Dirty Dancing gedreht wurde. Auf jeden Fall findet in diesem Jahr am 18./19. August ein großes Open Air Kino Festival statt, bei dem nicht nur der Film Dirty Dancing gezeigt wird, sondern wo es auch noch Wassermelonen Tragewettbewerbe und sogar Tanzkurse geben wird.

24.3.17 15:31
 
Letzte Einträge: Jetzt gehts los ...., Und Claudi kann doch flunkern ..., Unsere erste Tornado Warnung


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung