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Wasser in der Küche

Letzte Woche ist bei uns mal wieder ein kleines Wasserproblem aufgetreten. Martin ist wie jeden Morgen um 7:00 Uhr aus dem Haus gegangen und ich lag noch im Bett und bin auch wieder eingenickert. Aufgewacht bin ich dann durch ein merkwürdiges Geräusch, dass ich nicht kannte und auch nicht auf Anhieb zuordnen konnte. Also bin ich im Schlafanzug auf die Suche gegangen und als ich die Küche betrat, stand ich auch schon im Wasser. Es spritzte nur so aus einem Behälter, der unter der Spüle angebracht war und zwar mit soviel Power, dass innerhalb von 15 min. (denn es war gerade erst 7:15 Uhr) die Küche schon an einigen Stellen knöcheltief unter Wasser stand und es an anderen Stellen bereits in Flur und Wohnzimmer lief. Ich hatte Mühe, an den Wasserhahn unter der Spüle zu gelangen um ihn auszudrehen und hätte hinterher garantiert jeden "Miss Wet T-Shirt" Wettbewerb gewonnen.

. Ich habe dann als nächstes erstmal Martin angerufen, der auch sofort wieder nach Hause umgedreht ist.

Wer jetzt schon einmal bei uns war, der wird wissen, dass die komplette Küche einen Holzfußboden hat. Also habe ich einen Schrubber genommen, die Tür von der Küche zur Garage geöffnet und versucht, so viel Wasser wie möglich in die Garage zu wischen, um das Parkett wieder halbwegs trocken bekommen und es nicht zu sehr aufquellen zu lassen. Nachdem ich das meiste Wasser halbwegs draußen hatte, bin ich dann in meinem inzwischen ziemlich komplett nassen Schlafanzug durch die Küche gekrochen, um das restliche Wasser aufzuwischen.

Als Martin dann kam, war der größte Schaden schon halbwegs behoben. Martin hat dann noch unseren Vermieter angerufen, der auch sofort versprach schnellstmöglich einen Klempner vorbei zu schicken. Leider weiß man hier im Süden nie so genau, wann sofort ist, deswegen ist Martin geblieben, bis ich mich geduscht und angezogen hatte und hat sich dann wieder auf den Weg zur Arbeit gemacht.

Der Klempner kam dann endlich so gegen Mittag. Spontanität will schließlich auch geplant sein. Er guckt kurz unter die Spüle und stellte dann fest, dass ein Filter unserer Heißwasseranlage, die wir aber gar nicht benutzen, geplatzt war. Also erklärte er mir, dass er jetzt erstmal in den Baumarkt fährt und dann wieder kommt. Nach fast 3 Stunden stand er wieder vor meiner Tür um mir dann zu erklären, dass er den Filter nirgendwo gefunden hätte und ihn jetzt geklebt hätte. Das würde schon irgendwie halten. Nach meinem doch ziemlich vehementen Einspruch, dass ich das nicht für sicher halte, hatte er noch eine zweite Idee. Er klemmte einfach den extra Heißwasseranschluß ab und machte eine Abschlussmutter davor. Dabei lag er unter unserer Spüle und stöhnte bei jedem mal drehen mit der Wasserrohrpumpenzange, weil er ja solche Schmerzen hätte. Ich war als Elektrikertochter schon fast soweit, das blöde Teil selber anzuschrauben, aber das wollte er dann doch nicht. Mit der Lösungen waren Martin und ich zufrieden und ich vermeide es mir vorzustellen was gewesen wäre, wenn wir im Urlaub gewesen wären.

19.6.17 00:31
 
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