Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 

Letztes Feedback
   15.06.16 13:22
    37° C? Das überlebe ich
   7.11.16 21:23
    nieopęcznienie


http://myblog.de/cmgoesamerica

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Urlaub Mittlerer Westen Tag 3-5

Nachdem ich heute mal sehr früh aufgewacht bin und wir es nicht eilig haben, hier mal der nächste Blogeintrag.

Wir hatten im Reiseführer gelesen, dass man für die Besichtigung der Felsenhäuser im Mesa Verde NP eine Führung braucht, das man die erforderlichen Tickets nur im Visitor Center an Eingang kaufen kann und dass sie meist sehr schnell vergriffen sind. Also sind wir früh aufgestanden und waren um kurz nach 7:00 Uhr schon am Besucherzentrum am Parkeingang angekommen. Das war dann auch genau richtig, denn man musste ein bisschen planen, um alle Führungen wirklich an einem Tag schaffen zu können. Der Park ist dann doch sehr groß, die Attraktionen liegen zum Teil weiter auseinander und man fuhr schon mal von einem Highlight zum anderen 1,5 Stunden. Und manche Führungen waren schon an bestimmten Zeiten voll. Aber zum Schluß haben wir es doch noch so zusammenstellen können, so dass wir alles zu sehen bekamen.

Die erste Führung an diesem Morgen war auf jeden Fall die unumstritten Beste. Wir sind also in den Mesa Verde Nationalpark reingefahren und zu unserem ersten Ziel (ca. 1 Stunde Fahrt). Dort erwartete uns ein Ranger, der gleich erstmal fragte, ob jeder sich in der Lage fühlte ein wenig zu klettern und zu wandern in großer Hitze. Er würde keinen ohne Kopfbedeckung und Wasser mitnehmen. Dann ging es los! Es fing ganz einfach mit Treppenstufen und einem Weg am Abgrund lang an, steigerte sich dann aber und wir mussten eine 10 Meter hohe an sie Wand gelehnte Leiter hochklettern und durch einen Tunnel klettern, durch den Martin nur auf dem Bauch robbend durchkam. (mit Martin in den Urlaub fahren bedeutet oft Abenteuer). Aber es hat sich gelohnt und es war beeindruckend. Die Indiana haben hier in dieser kargen Umgebung vor ca. 800 Jahren für 200-300 Jahre gelebt. Ganz genau kann man es nicht sagen, da sie irgendwann ihre Häuser einfach verlassen haben und wahrscheinlich was besseres gefunden haben. In dem von uns besichtigten "Dorf" haben damals jedenfalls ca 150 Menschen gewohnt und haben sich von Jagd und Ackerbau ernährt. Der Rückweg war nicht weniger beschwerlich, als der Hinweg und ich war froh wieder am Auto zu sein. Das Ganze haben wir dann allerdings noch zweimal machen müssen, da wir uns noch zwei andere kleine Felsendörfer angeguckt haben.

Abends waren wir dann müde und kaputt von der trockenen und extremen Hitze in der Wüste und es gab noch ein Bier und ein Sandwich, bevor wir tot müde ins Bett gefallen sind.

Am nächsten Morgen haben wir uns dann erstmal mit dem Hotelfrühstück gestärkt und sind dann zum Four Corner Monument gefahren. Das ist die einzige Stelle in den USA, wo genau 4 Staaten aufeinanderstoßen. In dem Fall sind es Arizona, Colorado, Utah und New Mexico. Das war wenig spektakulär, aber wir waren da und können 4 weitere Staaten auf unserer Liste abhaken. Dann ging es weiter auf unserer Reise zum Monument Valley. Nach ca. 2 Stunden Fahrt durch wüstenähnliche Gegenden mit bizarren Steinformationen waren wir dann am späten Vormittag da. Man sagte uns am Eingang schon, dass die Staßenverhältnisse nicht so gut sind, aber das störte Martin doch nicht. Wir sind über Schotter und Sandpisten mit riesen Löchern durch eine super beeindruckende Landschaft gefahren. An jeder Ecke mussten wir anhalten und Fotos machen, weil diese roten Sandsteinfelsen einfach immer wieder anders und schön aussahen. Martin hat dann sogar dem Malboro-Man noch 5 Dollar gegeben, damit er sich mit seinem Pferd genau an die Stelle stellt, wie in der berühmten Werbung. Anstatt wie geplant 2 Stunden haben wir 4 gebraucht, dafür haben wir auch wirklich alle Aussichtspunkte angefahren und alles gesehen. Wir fahren einen kleinen SUV (wie ein Tiguan nur von Chevrolet) und hatten schon ein bisschen Mühe durch die Löcher und Unebenheiten der Strasse zu kommen (Anmerkung von Martin: Das war harmlos und easy, Island mit den Jungs damals war herausfordernd)

Dann hieß es weiterfahren, denn wir mussten noch fast 4 Stunden durch die Wüste fahren, bevor wir in Moab ankamen. Moab ist ein kleines Örtchen vor den Toren des Arches National Parks, der für den nächsten Tag auf unserem Plan stand. Dort gab es einen richtig tollen urgemütlichen Diner, wo wir Abendbrot gegessen haben und dann sind wir mal wieder todmüde ins Bett gefallen.

Auch beim Arches NP hieß es wieder früh aufstehen, denn der Park ist in den Sommermonaten sehr überlaufen. Also gab es nur einen Kaffee und einen Bagel und wir standen kurz vor 7:00 Uhr (um 7:00 Uhr war Öffnung des Parks) ziemlich vorne in der Schlange vorm Eingang. Wir haben auch gelesen, dass man von hinten anfangen sollte, da die meisten Reisebusse die Highlights von vorne nach hinten hin anfahren. Also sind wir bis ans Ende des Parks gefahren und haben unsere Mützen, Sonnenbrillen und Wasserflaschen genommen und sind bei angenehmen 25 Grad los gewandert. Hier war es so, dass man die meisten Steinbögen für die der Park berühmt ist, nicht mit dem Auto anfahren kann, sondern immer ein Stück wandern muss. Morgens war das auch kein Problem, aber es wurde stetig immer wärmer und gegen Mittag hatten wir wieder 35 Grad und 5% Luftfeuchtigkeit. Das erschwerte das Wandern dann doch erheblich. Nach dem 6. oder 7. Bogen haben wir dann aufgegeben und sind wieder in den Ort gefahren, wo wir uns ein ausgiebigen Lunch gönnten, bevor es weiter ging.

Unser nächstes Ziel war Salt Lake City. Das war noch eine ca. 3,5 Stunden lange Fahrt. Da wir Abends in die Salt Lake City Rush Hour gekommen sind, war der Verkehr schrecklich. So viele Autos und so breite Strassen waren wir nach so viel Wüste gar nicht mehr gewöhnt. So zögerte sich unsere Ankunft noch ein bisschen hinaus und als wir dann endlich vorm Hotel standen, waren wir wie irgendwie "durch". Das Hotel war aber sehr schön und als erstes ging es erstmal unter die tolle Dusche. Dann waren wir auch wieder für die Enddeckung der Stadt und vor allem der Restaurants offen.

30.6.17 15:23
 
Letzte Einträge: Jetzt gehts los ...., Und Claudi kann doch flunkern ..., Unsere erste Tornado Warnung


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung